In jedem Horst steckt ein Held. „Die Magie meines Namens“ – Kinderbuch zu gewinnen

_rgp0797Das Mädchen war schon fast eingeschlafen, als ihr noch etwas einfiel.“  Der Einstieg in das Buch „Die Magie meines Namens“ ist mitten aus dem Leben mit Kindern gegriffen.

In dem Buch lässt sich das Kind aber nicht mit einem Glas Wasser abspeisen, sondern es möchte wissen, warum es heißt wie es heißt. Natürlich möchte es das abends wissen, wenn es schlafen soll. Wann auch sonst. Weil Kindern eine einfache Antwort wie „du heißt nach Tante Inge“, oder „sorry, bei uns heißen die Erstgeborenen nunmal immer Horst“,  nicht reicht, kann man mit dem Buch „Die Magie meines Namens“ erklären, dass in jedem Horst ein Held steckt.

Ich finde solche Namens-Geschenke toll, denn ich hatte sowas nie.  Dafür gibt es eine einfache Erklärung: Ich heiße Berit und wurde 1981 geboren. Während meine Klassenkameradinnen Claudia, Susanne und Julia immer schicke Schlüsselanhänger, Federmäppchen oder Kugelschreiber mit ihren Namen herumzeigten, musste ich meine Utensilien selbst beschriften. Und in Schrift hatte ich immer eine Vier.

Die Magie des Namens Berit blieb mir also mein Leben lang verborgen.

Heute ist das natürlich anders und jeder kann im Internet alles personalisieren lassen, egal ob er nun Horst heißt oder Berit oder ob die Eltern den Kindernamen aus dem Scrabble-Beutel gezogen haben.

Die Bestellung des Buches könnte nicht einfacher sein: Man tippt den Vornamen seines Kindes ein, wählt aus, ob man einem Jungen oder einem Mädchen vorlesen muss, legt Haar- und Hautfarbe fest – fertig.
Man kann auch ein Mädchen namens Horst angeben, wenn man möchte (das auszuprobieren war wirklich ganz lustig).
Das Protagonisten-Kind trifft auf Weggefährten, die jedem Buchstaben seines Namens positive Eigenschaften zuschreiben, beispielsweise H für herzlich, O für optimistisch, R für reich an Freunden, S für schlau und T für tolerant.

Das Buch funktioniert mit allen Namen, die mindestens zwei und maximal zwölf Buchstaben haben. Bindestrich-Namen á la Marie-Luise sind kein Problem, aber Wilhelmine-Kunigunda ist zu lang. Diese Begrenzung ist sehr weise gewählt, denn wenn man der kleinen Wilhelmine-Kunigunda oder dem kleinen Leonhardt-Maximilian zu jedem Buchstaben eine positive Eigenschaft zuschreibt, besteht die Gefahr, dass das Kind  größenwahnsinning wird.

Aber, liebe Eltern von Ben, Tom und Eva, freut euch nicht zu früh, ihr müsst trotzdem lesen. Nur eben Kapitel ohne Buchstaben.

Die Geschichte ist sicher kein Meilenstein der Kinderliteratur, aber schön illustriert und ganz nett geschrieben. An einigen Stellen ruckelt und rumpelt der Lesefluss ein bisschen. Die Übergänge der Schauplätze, an die die Hauptfigur reist, fand ich nicht ganz stimmig. Das liegt wohl an der Kombination, in der die Kapitel zusammengewürfelt werden, je nachdem ob Horst reist oder Inge oder Maximilian. Das hat eher mich als meine Tochter gestört und wenn man dabei einen Wein trinkt, geht es besser. Es kommen eine Fee, wilde Tiere, witzige Kreaturen und ein Mädchen mit ihrem Namen vor, das war ihr gut genug.

Das Buch ist ein schönes und persönliches Geschenk zur Geburt, zu Taufe oder natürlich auch zum fast schon vor der Tür stehenden Weihnachtsfest. Bestellen könnt ihr es hier: www.diemagiemeinesnamens.de.

 Kinderbuch-Gewinnspiel

Wer ein wenig Glück hat,  kann ein Exemplar des Buches „Die Magie meines Namens“ gewinnen.

Teilnahmebedingungen:

  • Kommentiert diesen Artikel oder den dazugehörigen Facebook-Post und verratet mir den schönsten, den ausgefallensten oder den verrücktesten Kindernamen, der euch je untergekommen ist.
  • Das Gewinnspiel läuft bis Sonntag, 13. November 2016 bis 23:59 Uhr
  • Am darauffolgenden Montag wird der/die GewinnerIn ausgelost und bekannt gegeben sowie per E-Mail benachrichtigt.
  • Der/die Gewinner/in erhält dann einen Gutschein-Code, mit dem er oder sie sich ein persönliches Exemplar von „Die Magie meines Namens“ bestellen kann.
  • Teilnahmeberechtigt sind alle Personen ab 18 Jahren.
  • Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Gutscheincode: 3 Euro Rabatt

Wer kein Glück beim Gewinnspiel hat, der kann das Buch mit dem BABYLEAKS-Gutschein ein bisschen günstiger haben. Das Hardcover kostet normaleweise 29,90 €, das Softcover 24,90 € (inklusive Versand). Mit dem Gutscheincode  BABYLEAKS erhaltet ihr 3 Euro Rabatt auf eure Bestellung! Der Gutscheincode ist gültig bis zum 18. November 2016.

Mit dem Rabatt bestelle ich mir auch noch ein Exemplar. Für mich. Ein Buch für Berit. Das hätte ich als Kind nicht zu träumen gewagt.

Viel Erfolg und viel Spaß beim Vorlesen!

www.diemagiemeinesnamens.de

 

Das Buch „Die Magie meines Namens“ durfte ich für diese Rezension kostenfrei bestellen.

 

 

20 thoughts on “In jedem Horst steckt ein Held. „Die Magie meines Namens“ – Kinderbuch zu gewinnen

  1. Guten morgen, was für eine süße Idee!
    Mir hat schon als Kind der Name Hanna total gefallen, und es ist tatsächlich der namemeiner Tochter geworden 🙂
    Liebe Grüße, steffi

  2. Hallo. Mir hat schon immer der Name Alma total gut gefallen, aber als unsere Tochter auf die Welt kam, konnte ich meinen Mann nicht überzeugen 😉

  3. Hallo,
    so ein wundervolles Konzept und Buch! Beruflich hatte und habe ich es mit teilweise wirklich, nennen wir es kreativen, Namen zu tun. Beispiele gefällig? Jaydi (so heißt ein Junge von J.D. aus Scrubs), Kressidy (Buchstabe zu viel?), Scheraldine. Ich dachte eigentlich immer, dass das Amt die Namen noch mal kontrolliert. Naja.
    Wir sind gerne bei der Verlosung dabei!
    LG Conny

  4. Hallo liebe Berit!
    Ich bin Grundschullehrerin und bin daher Svhmerz gewohnt 😂
    Besonders abgefahren waren Shakira-Naomi oder Enrico-Alessandro.
    Die schönsten Namen gehören allerdings meinen Jungs, Anton und Emil.
    Lieben Dank für das tolle Gewinnspiel und den super Blog!

    Dorothee

  5. Ich bin ja eher ein Verfechter kurzer Namen, daher heißt meine Tochter auch Emma mit Rufnamen, als zweiten Namen hat sie noch Magdalena nach ihrer verstorbenen Großmutter.

  6. Ich habe in meiner Kindheit eine Geschichte über eine Cato gehört und seitdem geht mir dieser Name nicht mehr aus dem Kopf. Vielleicht bekommt unser Sohn ja irgendwann eine kleine Schwester, die diesen Namen trägt. Wer weiß. Bis dahin würde er sich ganz sicher über die Magie seines Namens freuen – das Buch ist wirklich schön gemacht.

    1. Mittlerweile finde ich ungewöhnliche Namen echt ganz gut, auch wenn ich „Berit“ als Kind furchtbar fand. Das Gute ist: Man bekommt selten doofe Spitznamen und wird nicht mit Nachnamen angeredet, weil man sonst verwechselt würde

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