Malen geht immer. Qualitätszeit mit Kindern #BICqualitytime

Manche Dinge macht man gerne, weil man sie besonders gut kann. Oder man kann sie gut, weil man sie gerne (also oft) macht.

Andere Dinge macht man gerne, auch wenn man sie nicht gut kann. Ich male zum Beispiel gern, obwohl ich es nicht gut kann. Daran hat auch häufiges Üben nichts geändert. Auch bei meinen Töchtern ist im künstlerischen Bereich keine Überbegabung zu erkennen. Trotzdem malen sie gern und ausgiebig, mit vollem Körpereinsatz und tollen Deko-Ideen für unsere weißen Wände.

Mit „malen“ meine ich in meinem Fall keine expressionistischen Ergüsse, die ich in unserem Flur zur Schau stelle, um Besuchern ein gequältes Lächeln abzuringen.
Ich sitze einfach gern mit meinen Kindern am Küchentisch, kritzle herum, schaue ihnen beim Herumrkritzeln zu und trinke dabei einen Kaffee. Das ist für mich echte Qualitätszeit.
Ein Moment des Durchatmens und Runterkommens nach einem turbulenten Tag.
Zusammen mit BICkids.de gibt es heute drei Mal Qualitytime (Achtung – Advertorial!) und etwas zu gewinnen:

#BICqualitytime 1: Malen geht immer

Das Malen startet turbulent, denn erstmal räumen die Kinder die Schränke aus, schleppen Malkisten an, suchen Papier, streiten sich um die Stifte. Ich koche Kaffee, räume die Spülmaschine aus und schiebe die Kinder auf ihren Stühlen ganz nah an den Künstlertisch in unserem Küchenatelier.

Die beiden streiten weiter um die Stifte. „Gib‘ mir die Gelb! Mama, immer hat Lilly die Gelb“ – was dazu führt, dass ich mich erstens frage, warum Kinder seit Generationen immer „die Gelb, die Grün, die Pink, die Schwarz“ sagen und zweitens, warum sie immer den Stift haben wollen, mit dem die andere gerade malt, obwohl wir noch 3.428 weitere Stifte besitzen.

Dann kommt irgendwann der Moment, in dem es ganz ruhig wird. Jeder schaut auf sein Blatt. Man hört nur noch wie die Buntstifte leise über das Papier kratzen, die Wachsmaler stumpf hin- und her huschen und ab und zu eine Filzstifthülle aufploppt.

Aus dem Augenwinkel sehe ich, wie die kleine Lilly ihre Zunge immer in Malrichtung bewegt und hochkonzentriert das ganze Blatt blau malt. Anna ist stolz, denn sie schafft schon Formen: Regenbogen in Rosa- und Brauntönen, einen Roboter in giftgrün. Blumen, Häuser und Muster entstehen auf dem weißen Papier.

Wahrscheinlich fördert das ganze Herummalen sogar irgendwelche wichtigen Fertigkeiten, die die Kinder mal brauchen, um einen Job zu finden. Oder es wirkt sich mega positiv auf irgendein von Verkümmerung bedrohtes Hirnareal aus. Aber das ist nur eine Vermutung meinerseits. Mir geht es da ganz einfach um die Ruhe.

Diese Momente sind so schön, weil sie so einfach sind. Und ja, auch weil ich mich vorm Spielen drücken kann. Ich baue nicht gern: nicht mit Bauklötzen, keine Höhlen aus Omas ollen Wolldecken. Ich spiele nicht gern mit Puppen und Ponys oder Mutter-Vater-Kind und ich kaufe auch nicht gern im Kaufladen meiner Töchter eine Tüte Holzobst für 137 Euro.

Trotzdem bin ich gern mit meinen Kindern zusammen und finde es schön, wenn jeder macht, worauf er Lust hat. Ein schönes Familienleben besteht für mich nicht darin, dass man ständig was zusammen macht, sondern dass man gern beisammen ist, auch wenn man sich mal nichts zu erzählen hat. Bei zwei Kindern im Alter von zweieinhalb und viereinhalb sind Momente, in denen sie nichts zu erzählen haben, eher selten.
Und kurz. Oft dauert die ruhige Mal-Zeit nur eine halbe Tasse Kaffee, aber trotzdem fühlt sie sich wertvoll an. Bis Anna mich anmotzt: „Mama, du malst immer nur Krikelkrakel!“

#BICqualitytime 2: Malen geht überall

Ich habe immer ein Mäppchen mit Stiften, ein kleines Malbuch und einen Malblock dabei. (Ja, herrje, ich habe auch immer mein Smartphone dabei, auf dem diverse Kinder-Apps Speicherplatz klauen. Aber so ein ruhig vor sich hin malendes Kind hat doch etwas entspannendes, erhabenes, fast magisches, oder?)

Dank Malset to go ist es tatsächlich möglich, mit einer Freundin einen Kaffee zu trinken und Anna dabei zu haben, ohne dass sie alle acht Sekunden „Wiesooo?“ fragt, wenn wir darüber reden, wer grad sein Gesicht glätten lässt, einen Kredit für die Privatschule aufnimmt oder auf Anraten des Familientherapeuten den jugendlichen Liebhaber gegen einen Hund tauschen möchte.

Sie sitzt auf meinem Schoß oder neben mir und malt in ihrem Malbuch Feen, Fische oder Feuerwehrautos aus. Das ist auch Qualitätszeit. Mit Kind und Freundin gleichzeitig. Der Wahnsinn! Allerdings sollte man nicht vergessen, dass die Kinder zwar sehr in ihre Tätigkeit versunken wirken, aber doch einiges mitbekommen.
Pro-Tipp: Ab und zu die Hände über die Kinderohren legen, wenn man kurz vorm Schlafengehen nicht Fragen beantworten will wie „Mamaaa, was ist Botox?“

#BICqualitytime 3: Malen geht auch im Duett

„Mama, wir sind echte Künstler“, rufen Anna und ihre Freundin Lisa stolz im Chor. Sie rennen aus dem Kinderzimmer, ihre Hände sind bunt. Ich ahne Schreckliches, denn ich weiß, dass all ihr Malpapier noch in der Küche herumliegt.

Lisas Mama und ich leeren schnell die Proseccogläser und lassen uns von den beiden Künstlerinnen ins Kinderzimmer ziehen. Über Annas Bett prangt ein buntes, nun ja, nennen wir es Action Painting. Lisas Mama und ich seufzen synchron einen mütterlichen Stoßseufzer und versichern unseren Töchtern, dass wir ganz fest daran glauben, dass sie irgendwann Jackson Pollock in den Schatten stellen werden. Und schütten Prosecco nach.

Im Interesse der Kunst drücke ich gern ein Auge zu und klebe am Abend einen Rahmen aus buntem Tape um das Bild. Immerhin: Lisas Mama und ich hatten Qualitytime, Anna und Lisa hatten Qualitytime und über Annas Bett strahlt ein echtes Gemeinschafts-Kunstwerk als Erinnerung an diese schönen Momente.

 

Qualitätszeit zu gewinnen: Eine Ladung BIC-Stifte für euch und eure Kinder

Verratet mir doch in einem Kommentar, wie ihr „Qualitätszeit“ mit euren Kindern verbringt oder wo ihr einfach schöne gemeinsame Momente habt.

Der Gewinner bekommt einen bunten Strauß BIC-Stifte: Buntstifte „Ecolutions Evolution“, Wachsmalkreiden „Plastidecor Triangle“, Fasermaler „Kid Couleur“ und Schreiblern-Bleistifte… alles, was eure kleinen Künstler brauchen (um eure Wände schöner zu gestalten).

Alle Kommentatorinnen und Kommentatoren (egal ob auf dem Blog, auf Facebook oder auf Instagram) nehmen am Gewinnspiel teil.
Das Gewinnspiel läuft bis Sonntag, 19. März 2017, 23:59 Uhr!

Ihr müsst volljährig, also mindestens 18 Jahre alt, sein und eine gültige Adresse in Deutschland haben. Eine Barauszahlung sowie der Rechtsweg sind ausgeschlossen. Name und Adresse des Glückspilzes werden an BIC weitergeleitet, die den Gewinn direkt verschicken.

Viel Spaß beim Malen und viel Glück!

BIC? Jetzt echt? Seid ihr auch überrascht? Ich wusste bevor ich Kinder hatte auch nicht, dass BIC viel, viel mehr macht, als Feuerzeuge und Einwegrasierer. Nämlich tolle Stifte, mit Ökotest-Siegel und allem Drum und Dran. Meine Favoriten sind die Ölkreiden! www.bickids.de

11 thoughts on “Malen geht immer. Qualitätszeit mit Kindern #BICqualitytime

  1. Ich liebe es auch, einfach Zeit mit meinem Kind zu geniessen. Wir lieben es, uns zusammen auf die Couch zu kuscheln und ein Buch nach dem anderen zu lesen, bis Mama keine Stimme mehr hat. Und wehe, ich vergesse ein Wort vorzulesen 🙂
    Außerdem malen wir sehr gerne zusammen, mit allen Stiften, die die Welt zu bieten hat 🙂

    Übrigens finde ich den Eintrag total toll geschrieben und habe ihn bei einer Tasse Kaffee genossen . Weiter so.
    Liebe Grüße
    Kathi

    1. Danke dir! Mir bleibt auch oft die Stimme weg beim Vorlesen, aber ich freue mich immer, wenn sie mehr Geschichten hören wollen!

  2. Oh das sind aber tolle Stifte. Da mache ich doch gleich gerne mit. Mal-technisch bin ich leider so gar nicht begabt, aber vielleicht wuerde es mit tollen Stiften besser klappen. Meine Lieblingsmomente mit den Kindern sind eigentlich meistens, wenn wir zusammen kochen oder backen. Oder ein schoenes Buch zusammen lesen.

  3. Tolle Aktion! Mein Großer malt unglaublich gerne und viel… unsere Kleine legt nun langsam nach 🙂
    Unsere Family-Qualitytime verbringen wir am liebsten zusammen im Garten. Wenn dann am späten Nachmittag noch ein kleines Lagerfeuer in der Feuerschale brennt sind die Kinder selig, und Mama und Papa entspannt. Dazu gibts dann gerne mal Stockbrot oder Bratäpfel.

  4. Hallo, ja, hab auch als erstes an die Feuerzeuge gedacht 😉
    Quality Time haben wir abends beim vorlesen.
    Liebe Grüße!

  5. Malen geht bei uns eigentlich auch immer, obwohl ich ebenfalls total untalentiert bin. Ich genieße die Zeit mit den Kindern auch gerne, wenn wir abends gemeinsam noch eine Geschichte zum Einschlafen lesen.
    Liebe Grüße

  6. Qualität Time ganz aktuell: wenn ich mit dem Neugeborenen an der Brust im Liegestuhl sitze und die Großen im Sandkasten backen und mir abenteuerliche Kreationen zum „probieren“ bringen

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