Mutti allein zu Haus

Wie gern ich allein bin, weiß ich erst, seit ich Kinder habe. Nämlich sehr gern. You don’t know what you got till it’s gone. Sobald Kinder da sind, ist man ja nie wirklich allein. Erst recht nicht zu Hause. Wenn dann nur kurz. Und dann räumt man auf. Alleine rausgehen geht ja irgendwann ganz gut. Aber ... weiterlesen

Tagebuch einer Working Mum. Seite Eins: Das V-Wort.

Liebes Tagebuch, ich bin jetzt eine Working Mum. Ja, tatsächlich. Seit ein paar Wochen arbeite ich wieder. Anscheinend ist das sehr ungewöhnlich. Ich schätze, das liegt an den Kindern. Wenn ich sage: „Ich arbeite jetzt wieder“ – wäre da nicht die natürliche Reaktion, zu fragen „Ehrlich? Wo denn?“ Bei Nicht-Eltern oder zumindest bei Männern, egal ob ... weiterlesen

Was soll an einem Baby schon anstrengend sein? – Über Leben im Wochenbett

Meine Freundin A. hat keine Kinder und von biologischen Uhren noch nie etwas gehört. Meine Freundin B. hat auch keine Kinder. Noch nicht. Vor gut neun Monaten wurde ihre biologische Uhr auf ein magisches Datum Ende Januar gestellt. Ganz bald wird dieser biologische Wecker (oder die biologische Zeitbombe) klingeln und das heißt: Es ist Zeit für ein ... weiterlesen

Die Gentlemum genießt und schweigt

Ich sammle unser Sandspielzeug ein, stopfe das Baby ins Tragetuch und sage zum Papa: „War doch ein ganz entspannter Tag heute, oder?“ Kaum habe ich diese Worte ausgesprochen, rast Anna auf dem Laufrad an uns vorbei. Es macht Rrrumms. Ein Schrei ertönt. Zwei Knie bluten. Ich laufe zu ihr und merke, wie die Stirn des ... weiterlesen

Mutti wird rammdösig. Oder: Wir sind zu lange im Krankenhaus

Klinik5Seit der Geburt unserer zweiten Tochter Lilly gehört die Kinderklinik zu unserem Alltag. Allein im letzten Jahr haben wir weit mehr als 100 Tage auf der Kinderstation verbracht. Nicht am Stück, aber immer wieder. Mal ein paar Tage mit Fieber, mal eine Woche mit Voruntersuchungen für ... weiterlesen

Eltern, die unbekannten Wesen

Eltern sind seltsame Geschöpfe, fand ich. In der einen Minute rasten sie vor Freude aus, weil ihr Kind einen Fuß vor den anderen setzen kann. Dann brüllen sie es an, weil es das plötzlich zu schnell macht und sich zu weit vom Muttertier entfernt. Außerdem können sie nicht weiter zählen als ... weiterlesen